neue Version: WordPress 4.8 „Evans“

Es ist schon wieder soweit:  Das flexible, leicht zu handhabende und dennoch leistungsfähige CMS WordPress ist gestern in einer neuen Version erschienen.

WordPress 4.8 „Evans“ wurde offiziell freigegeben, nachdem diese Version seit Mitte Mai in Beta-Versionen getestet und überarbeitet worden war. Seit der Version im Januar 2004 erschienenen Version „WordPress 1.0“ hat das CMS eine mehr als dreizehnjährige Entwicklung hinter sich, die durch mehrere Major-Releases pro Jahr gekennzeichnet ist; wie eben jenes Release der neuesten Version 4.8, welche die Anfang Dezember 2016 veröffentlichte Version 4.7 („Vaughan“) ablöst. Mehr zur Versionsgeschichte und den jeweiligen Releases finden Sie hier.

Die neue Version möchte sich ganz in den Dienst des Anwenders stellen und so wird betont, dass das neue WordPress nun noch „intuitiver“ sei:

Die zentralen und für jeden Anwender ersichtlichen Änderungen betreffen in erster Linie neue Widgets. Diese sollen den Prozess vereinfachen (oder eben „intuitiver“ machen), Medieninhalte in Widgets einzufügen. Zugegeben, es sind dies Vereinfachungen, wie sie vor allem jenen Anwendern in die Hände spielen, die sich grundsätzlich mit vielen Basisfunktionalitäten des CMS beziehungsweise des jeweils gewählten Themes begnügen und keine stark individualisierte Lösung suchen. All jene, die ihre Themes via Child-Theme, Custom CSS und functions.php genau auf ihre Wünsche und die jeweiligen Anforderungen hin konfigurieren, werden nicht zwingend auf diese Neuerungen gewartet haben.

Zudem gibt es aber auch mindestens eine Neuerung, die vermutlich nicht jedem sofort ins Auge springt, die aber viele sehnlichst erwartet haben – oftmals freilich ohne dies wirklich zu wissen. Denn wem ist es noch nicht passiert, dass bei der Überarbeitung eines Beitrags oder einer Seite ein bereits gesetzter Link verloren ging, wenn der Linktext bearbeitet wurde. Oder aber, mindestens ebenso ärgerlich, dass der Link sich über den eigentlichen Text hinaus auch auf die folgenden Zeichen überträgt, statt an seinem „geplanten“ Ende in die normale Textformatierung überzugehen. Diese Probleme sollten nun der Vergangenheit angehören, sollte das Feature der „link boundaries“ (Link-Begrenzungen) halten, was es verspricht. In unseren ersten kurzen Tests konnten wir die genannte Problematik zumindest nicht mehr reproduzieren!

offizielles Video (wordpress.org/news/2017/06/evans/)

Sämtliche Änderungen im Detail können der offiziellen Ankündigung entnommen werden.

Eines bleibt allerdings immer gleich: Wer in den Genuss der neuen Features kommen möchte, sollte zuvor eine Sicherung seiner WordPress-Installation anlegen – selbst wenn dies regelmässig automatisiert geschieht, wie wir in einem früheren Blog-Beitrag beschrieben haben. (Auch wenn Sie dieses Release zum Anlass nehmen wollen, das neue WordPress gleich auf einen anderen Server umzuziehen, können Sie auf einen unserer früheren Beiträge zum WP-Umzug mittels „Duplicator“ zurückgreifen.)

Für von uns erstellte beziehungsweise betreute WordPress-Projekte bieten wir zudem verschiedene Wartungspakete (Service-Level-Agreements, SLA) an, welche neben automatisierten Backups immer auch die Installationen von Minor-Releases umfassen. Über Major-Releases wie das hier vorgestellte werden sämtliche unserer SLA-Kunden individuell informiert, um das weitere Vorgehen abzusprechen. Grundsätzlich können natürlich auch Major-Releases von einem SLA abgedeckt werden sowie die hierfür erforderlichen zusätzlichen Backups und Kompatibilitätstests von Themes und Plugins). Je nach Anforderung können Sie Umfang und Details „Ihres“ SLAs mit uns individuell festlegen.

Sollten Sie weitere Fragen zum Einsatz des CMS WordPress, zu Updates und Backups oder zu unseren Wartungspaketen haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

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